Manchmal gibt es Situationen oder Zeiten von denen wir mega genervt sind oder die uns strak stressen. Dafür habe ich einige Tipps für Dich zusammengestellt, mit denen Du die damit einhergehende Nervosität im Griff behältst und den Stresspegel senkst.

Ziel ist immer, dass es Dir gelingt Distanz aufzubauen, damit Du die Situation

beherrschst und nicht die Situation Dich!

Auf geht’s!

Tipp Nr. 1: Akzeptiere was Sache ist.

Klar, dass weißt Du. Die ganze Sache lässt sich nicht ändern, aber das heißt noch lange nicht, dass Du sie auch akzeptiert hast. Du sollst also nicht kapitulieren oder gar aufgeben, ganz im Gegenteil. Gehe proaktiv mit der Situation um und sage Dir: Okay, es ist wie es ist und lässt sich nicht ändern. Ich KANN damit umgehen.

Es erleichtert Dich und verschafft Dir Handlungsspielraum. Du musst dann nicht mehr andauernd dagegen ankämpfen, sondern kannst Dich auf eine mögliche Lösung konzentrieren. Spart also viel Kraft!

 

Tipp 2: Kommuniziere sachlich.

Darüber sprechen ist immer besser als schweigen, logisch. Wichtig ist nur, WIE Du das tust. Kommuniziere sachlich und halte Dich an Fakten. Interpretieren, herum philosophieren oder gar Schwarzmalerei hilft Niemandem und schon gar nicht Dir.

Bewerte die Situation für Dich auf einer Skala von 1 – 10.

1 bedeutet: Alles halb so wild, ist eigentlich gar nichts.

10 bedeutet: Supergau

Das hilft Dir die ganze Angelegenheit besser einzuordnen und angemessen darüber zu sprechen. Sollte es für Dich der Supergau sein, dann ist es sogar noch wichtiger, dass Du auf jeden Fall sachlich bleibst. Hysterie schadet Dir und trägt nicht zu einer Lösung bei.

 

Tipp 3: Denke kurz.

Wenn es sich um eine Situation handelt von der Du weißt, dass sie sich so schnell nicht lösen wird, dann hilft es Dir, wenn Du bewusst „kurz“ denkst.

Also nicht „Oh Gott, oh Gott, wie soll das bloß werden, nächste Woche ist dies und das, nächsten Monat wollte ich eigentlich diess und das, in 3 Monaten ist dies und das geplant, oder, oder, oder ….“.

Jetzt hilft Dir, wenn Du nur von einem Tag zum nächsten Tag denkst.

Du fokussierst Dich genau auf den Tag, der vor Dir liegt, alle anderen Tage sind einfach mal egal. Morgen ist ein anderer Tag und was morgen ist, siehst Du dann.

 

Tipp Nr. 4: Plane Deinen Tag ganz genau.

Überlege Dir morgens was heute wirklich wichtig ist. Was Du zu erledigen hast, was getan werden muss, was an Arbeit ansteht, welche Termine wichtig sind und welche nicht so wichtig sind und erstelle Dazu eine Liste, an die Du dich hältst.

Das hilft Dir Dich auf das zu konzentrieren, was vor Dir liegt und nicht auf das was sein könnte, wie auch immer.

Damit disziplinierst Du Dich und es entsteht in Deinem Kopf nicht so ein hektisches Durcheinander.

Hinweis auf die zurzeit herrschende aktuelle Gesundheitssituation:

Um auf dem Laufenden zu bleiben informiere Dich am Tag 1x richtig.

1x empfehle ich Dir wirklich und am besten aus einer seriösen Quelle, zum Beispiel am Abend aus den Nachrichten, aber bitte nicht laufend über geschaltete Live-Ticker. Das schürt nur unnötige Unsicherheiten.

Den Tag genau zu planen hilft Dir konzentriert zu bleiben, entspannt Dein Nervenkostüm und hilft Dir wieder ein Stück Normalität aufzubauen.

 

Tipp Nr. 5: Bei Panik achte ganz speziell auf Deine Atmung.

Wenn wir Panik schieben, dann atmen wir oft sehr rasant. Unser Brustkorb „bebt“ und hebt und senkt sich dann echt schnell. Über unsere Atmung steuern wir aber auch unser vegetatives Nervensystem und haben Einfluss auf unsere Gefühlslage. Dieses Wissen können wir jetzt für uns nutzen.

Wenn Du also merkst, dass Du Panik schiebst, dann achte explizit auf Deine Atmung. Atme ganz bewusst langsam durch die Nase ein und wieder aus. Zieh das konsequent durch. Je nachdem wie nervös Du bist, wirst Du merken, dass Dich das ganz schön bremst und das ist auch gewollt. Es hilft Dir definitiv runter zu kommen.

Wenn Du wieder unten angekommen bist, dann trinke erstmal mal einen kräftigen Schluck Wasser und atme nochmal tief aus. Klopf Dir ruhig auf die Schulter und sag Dir, dass Du das gut hinbekommen hast.

 

Tipp Nr. 6: Erlaube Dir, dass das alles grad nicht funktioniert.

Ein sehr wichtiger Tipp, den ich Dir sehr empfehle ist:

Erlaube Dir, dass Du es grad nicht hinkriegst.

Wenn Du die Panik schiebst, dann ist das OK.

Du musst jetzt nicht der vernünftigste Mensch auf dem Planeten sein.

Wenn Du Angst hast, dann ist das OK.

Angst haben ist menschlich und gerade, wenn eine Situation nicht ganz berechenbar ist, bekommen wir gern mal Angst. Letztlich macht sie uns aufmerksam und mahnt zur Vorsicht, was ja auch positiv ist.

Wenn Du unsicher bist, dann ist auch das OK.

Du musst jetzt nicht den Obercoolen raushängen lassen. Gerade die, die so tun als wäre das alles nix und nur Du wärst hektisch und nervös, haben genau so viele Bedenken wie Du, nur geben sie es nach außen hin nicht zu.

Erlaube Dir, dass das gerade mal so ist. Du bist schließlich kein Roboter sondern Mensch.

 

Tipp Nr. 7: Raus an die frische Luft.

Sofern es möglich ist, geh jeden Tag raus an die frische Luft und bewege Dich 20 Minuten, bis Du außer Puste bist. 20 Minuten reichen aus, um den Stresspegel in Schach zu halten. Wenn Du nicht rausgehen kannst, dann öffne ein Fenster groß und jogge auf der Stelle vor dem geöffneten Fenster. Es kann Dir wohl kaum einer verbieten zu lüften …

Die Bewegung hilft Dir den Stress abzubauen. Meine Empfehlung ist, in sehr angespannten Zeiten: Mach es täglich!

 

Tipp Nr. 8: Habe einen Plan B und einen Plan C.

In Firmen gibt es oftmals einen Notfallplan für besondere Situationen, wie zum Beispiel ein flächendeckender Stromausfall.

Setz Dich mal ganz gemütlich hin, nimm Dir einen Block und Stift oder Dein Handy und schreibe alles auf was passieren könnte.

Jetzt darfst Du herumphilosophieren wie Du möchtest. Überlege Dir alle möglichen Situationen, in denen etwas schief gehen könnte. Denke dabei in alle Richtungen.

Wenn Du alles aufgeschrieben hast, dann schreibst Du zu jeder Situation 2 mögliche Alternativen, bzw. 2 möglichen Lösungen!

Diese kleine Sache sorgt dafür, dass Du das Gefühl bekommst, dass Du die ganze Angelegenheit beherrschst und gut vorbereitet bist. Und das bist Du ja auch, denn jetzt hast Du einen Notfallplan entwickelt. Sehr gut, klopf Dir auf die Schulter!

Es entspannt Deine Nerven, wenn Du einen solchen Notfallplan erarbeitet hast und gibt Dir neue Perspektiven.

 

Tipp Nr. 9: Iss so grün wie es geht und denke an Vitamin C.

Nach wie vor ist die beste körperliche Hygiene von innen eine gesunde Ernährung. Gut zu wissen, in stressigen Zeiten steigt unser Bedarf an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralien um ein Vielfaches.

Deshalb habe ich für Dich noch eine Faustregel: Iss Grün + viel Vitamin C!

Iss so viel „Grün“ wie es geht, je dunkler Grün, umso besser. „Grünzeug“ enthält viele Antioxidantien, die uns bei der Abwehr von freien Radikalen helfen und unsere Zellen stärken.

Erhöhe außerdem Deine Zufuhr an Vitamin C. Der Vorteil hier, Du kannst auf gar keinen Fall zu viel Vitamin C essen. Sollte es tatsächlich Deinen aktuellen Bedarf übersteigen, dann wird der Überschuss vom Körper automatisch ausgeschieden. Vitamin C ist die stärkste Abwehrgranate die es gibt, also immer rein damit.

Soweit meine Tipps für mehr Souveränität in stressigen Zeiten.

Im BEE 4.0, meinem Gesundheitsratgeber, findest Du noch viele weitere hilfreiche Tipps für mehr Gesundheit und gegen Stress.

Du findest den Ratgeber auf meiner Webseite unter Rosalie’s BEE 4.0 und die rund 20 Checklisten, die dazu gehören, kannst Du dir direkt von der Webseite downloaden und ausdrucken.

Teile diesen Beitrag gerne mit Deiner besten Freundin oder Arbeitskollegin, denn Powerful is Beautiful!
Ich wünsche Dir allerbeste Gesundheit und viel Erfolg bei der Umsetzung,

einen herzlichen Gruß

Claudia